Erklärung zur digitalen Barrierefreiheit
Öffentliche Stelle / Geltungsbereich
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Wir bemühen uns, unseren Webauftritt barrierefrei zu gestalten. Die Erklärung zur digitalen Barrierefreiheit wird im Gesetz über die barrierefreie Informations- und Kommunikationstechnik Berlin (BIKTG Bln) verlangt. Die technischen Anforderungen zur Barrierefreiheit ergeben sich aus der aktuellen Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV).
Diese Erklärung zur digitalen Barrierefreiheit gilt für das Angebot der Webapplikation https://querber.berlin.de (Quereinstieg Berlin).
Wann wurde die Erklärung zur Barrierefreiheit erstellt bzw. aktualisiert?
Diese Erklärung wurde am 20.01.2026 erstellt bzw. überarbeitet.
Die Überprüfung der digitalen Barrierefreiheit wurde durch einen externen BITV-Test (08.12.–15.12.2025, durchgeführt von Peter Schabsky, aeir.it) vorgenommen.
Wie barrierefrei ist das Angebot?
Diese Anwendung ist weitestgehend barrierefrei und kann auch mit assistiven Technologien sicher und nachvollziehbar bedient werden. Es werden die meisten Anforderungen der aktuellen BITV erfüllt. Es verbleiben lediglich einige kleinere Optimierungen, die kontinuierlich behoben werden.
Welche Bereiche sind nicht barrierefrei?
Die nachstehend aufgeführten Bereiche sind aus folgenden Gründen nicht barrierefrei:
Unvereinbarkeit mit aktueller BITV
Teilbereiche, die nicht barrierefrei sind:
-
Tastaturfokus und Fokushervorhebung
Beschreibung: Die Fokushervorhebung bei Tastaturbedienung ist teilweise unzureichend kontrastreich und erfüllt nicht das geforderte Kontrastverhältnis von mindestens 3:1.
Maßnahmen: Anpassung der Fokusdarstellung mit ausreichendem Kontrastverhältnis für bessere Sichtbarkeit.
Zeitplan: Behebung in 2026 -
Textkontraste
Beschreibung: Einzelne Texte und Bedienelemente weisen Kontrastverhältnisse auf, die knapp unter dem geforderten Mindestwert von 4,5:1 liegen.
Maßnahmen: Anpassung der Farbwerte für Texte und Bedienelemente zur Erreichung der BITV-Mindestkontraste.
Zeitplan: Behebung in 2026 -
HTML-Struktur und Überschriftenhierarchie
Beschreibung: Die Überschriftenhierarchie ist teilweise inkonsistent; einige Inhalte sind nicht korrekt in semantische Strukturelemente (z. B. Überschriften, Listen, Absätze) gegliedert.
Maßnahmen: Korrekte HTML-Strukturauszeichnung mit konsistenter Überschriftenhierarchie und semantischen Elementen.
Zeitplan: Behebung in 2026 -
Formulare und programmatische Beschriftungen
Beschreibung: Einige Formularelemente sind nicht korrekt mit Labels verknüpft; Radio-Buttons verwenden keine Fieldsets und Legends; Fehlermeldungen sind nicht programmatisch mit den zugehörigen Eingabefeldern verknüpft.
Maßnahmen: Einführung korrekter Label-Verknüpfungen, Verwendung von Fieldsets und Legends für Gruppen, programmatische Verknüpfung von Fehlermeldungen mit Eingabefeldern.
Zeitplan: Behebung in 2026 -
Vergrößerung und responsive Darstellung
Beschreibung: Bei starker Vergrößerung (200%) und auf kleineren Bildschirmen können Darstellungsfehler auftreten; Inhalte brechen teilweise aus ihren Containern aus oder werden abgeschnitten.
Maßnahmen: Verbesserung der responsiven Darstellung und Gewährleistung der Lesbarkeit bei verschiedenen Zoomstufen und Bildschirmgrößen.
Zeitplan: Behebung in 2026 -
Semantische Auszeichnung und ARIA-Attribute
Beschreibung: Einige interaktive Elemente und Tab-Navigationen sind semantisch nicht vollständig korrekt implementiert; Statusmeldungen bei dynamischen Inhalten werden nicht zuverlässig für assistive Technologien ausgegeben.
Maßnahmen: Korrektur der semantischen Auszeichnung, Verbesserung der ARIA-Attribute und programmatischen Verfügbarkeit von Statusmeldungen.
Zeitplan: Behebung in 2026 -
Unerwartete Kontextänderungen
Beschreibung: Bei Eingabefehlern in Formularen kann es zu unerwarteten Seitenwechseln oder Kontextänderungen kommen, die die Nutzung erschweren.
Maßnahmen: Behebung der unerwarteten Kontextänderungen bei Formularvalidierung.
Zeitplan: Behebung in 2026
Unverhältnismäßige Belastung
Derzeit liegen keine Inhalte vor, deren Barrierefreiheit eine unverhältnismäßige Belastung darstellen würde.
Kein Anwendungsfall
Derzeit liegen keine Ausnahme von der Anwendung vor.
Wen können Sie bei Anmerkungen oder Fragen zur digitalen Barrierefreiheit (Feedbackoption) kontaktieren?
Sie möchten Informationen zur Umsetzung der Barrierefreiheit oder bestehende Barrieren melden? Dann kontaktieren Sie uns bitte.
Name: Dominik Zimmermann
E-Mail: it@bliq.de
Telefon: +49 30 90249 3428
Kontakt zur Landesbeauftragten für digitale Barrierefreiheit
Wenn Ihre Kontaktaufnahme mit der öffentlichen Stelle nicht erfolgreich war, Sie innerhalb von 4 Wochen keine Antwort erhalten haben, oder die Antwort unzureichend war, können Sie sich an die Landesbeauftragte für digitale Barrierefreiheit wenden und ein Durchsetzungsverfahren anstreben. Bitte kontaktieren Sie immer zuerst die betroffene öffentliche Stelle!
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Weitere Informationen zur Landesbeauftragten für digitale Barrierefreiheit